FREIE PLÄTZE: Ab Sommer 2020 noch freie Plätze in Vollzeit
Kindertagespflege in Grefrath

Pädagogisches Konzept

Frühkindliche Bildung und Förderung

Kinder lernen in jedem Augenblick ihres Lebens. Sie erforschen die Welt, saugen Eindrücke auf und imitieren das Verhalten Erwachsener. Sie lernen, wie ihr eigener Körper funktioniert, wie sie mit anderen kommunizieren können und wie sich Dinge und Materialien anfühlen. Es ist von entscheidender Bedeutung, Kindern fortwährend Möglichkeiten zu eröffnen, um neue Erfahrungen zu machen und Gelerntes zu vertiefen.

Eine der Hauptaufgaben der Kindertagespflege ist es, gemeinsam mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise zu gehen, es anzuleiten und seine Neugier zu wecken. Denn mit jeder neuen Erfahrung, mit jeder erlernten Fähigkeit wachsen Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Kinder sollen frühestmöglich erkennen, dass sie durch Handlungen oder Laute Reaktionen hervorrufen und damit verbunden Wünsche äußern können.

Die Grundlagen in meiner Arbeit bilden die 10 Bildungsbereiche (Bildungsgrundsätze NRW), die mir helfen die Mäuse ohne Druck ganz individuell nach Alter und Fähigkeit zu fördern und sich selbst in ihrer Entwicklung zu entfalten. Ich bin dabei nur der "Assistent", der Anregungen, Angebote und Hilfestellung anbietet

Diese Bildungsbereiche umfassen:

  1. Bewegung.
  2. Körper, Gesundheit und Ernährung.
  3. Sprache und Kommunikation.
  4. Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung.
  5. Musisch – ästhetische Bildung.
  6. Religion und Ethik.
  7. Mathematische Bildung.
  8. Naturwissenschaftlich-technische Bildung,
  9. Ökologische Bildung
  10. Medien

Ziel dieser Bereiche ist es, Ihr Kind auf die nächsten Entwicklungsschritte vorzubereiten und es entsprechend seiner Stärken individuell zu fördern und zu unterstützen.

                                               Wichtig: Hier wird auch mal gematscht!

Ein großer Schwerpunkt in meiner Arbeit mit den Kindern ist unser großer Außenbereich mit überdachter Terrasse (wenn es doch mal zu naß ist) und dem 450m2 großen Garten mit Rasenfläche und teilweise naturbelassenem Gelände. Dort haben wir vielfältige Möglichkeiten uns auszutoben, kreativ zu sein und immer neue Abenteuer zu erleben. Die angebotenen Spielgeräte variieren je nach Jahreszeit und Altersdurchschnitt der jeweiligen Gruppe.

Sicherheit, Gesundheit und Ernährung als Grundpfeiler der Kindertagespflege

Sicherheit

Unsere Kindertagespflege befindet sich in einem Haus mit komplett umzäuntem Garten, die höher liegende Terrasse ist durch einen kleinen Zaun mit Törchen zur Treppe und Fallschutzmatten abgesichert. Auch die Außen-Kellertreppe ist durch massive Holztüren geschützt.

In allen Räumen (außer Bad und Küche) des Hauses befinden sich Rauchmelder, auf jeder Etage ein Feuerlöscher (ABC) und die Küche ist zusätzlich mit einer Löschdecke und einem Feuerlöscher für Fettbrand (F) ausgestattet.

Die Steckdosen sind mit Schutzkappen versehen, Herd und Backofen mit Sicherungen ausgestattet, die Fenster haben Sicherheitsgriffe.

Innerhalb meiner Qualifikation zur Tagespflegeperson habe ich einen Kurs „Erste Hilfe am Kind“ erfolgreich und mit Bescheinigung absolviert und regelmäßige Auffrischung sehe ich natürlich als meine Pflicht an. Und ein Erste-Hilfe-Kasten steht vollständig zur Verfügung.

Essen / Gemeinsame Mahlzeiten

Da mir regelmäßige und gesunde Mahlzeiten wichtig sind, biete ich allen Kindern bei mir (je nach Betreuungszeit) die Möglichkeit eines gemeinsamen Frühstücks, Mittagessens und Nachmittagssnacks an. Ich koche nach Möglichkeit frisch oder koche vor und friere ein und biete den Kindern Mahlzeiten mit wechselnden einzelnen Komponenten, so dass hoffentlich für jeden was dabei ist, was er mag.

Natürlich wird hier niemand zum Essen oder Probieren gezwungen, aber oftmals testet sich ein neues Lebensmittel innerhalb einer kleinen Gruppe ja doch entspannter. Auch die Menge bestimmen die Kinder selber nach Sättigungsgefühl.

Das Essen darf hier altersgerecht und je nach Entwicklungsstand mit den Händen oder aber auch Kinderbesteck probiert werden. Wer noch Unterstützung / Hilfe benötigt, dem wird das Essen natürlich auch angereicht.

Gesundheit und Hygiene

Das Thema Gesundheit beinhaltet für mich sowohl die körperliche Hygiene wie Hände waschen, Zähne putzen und natürlich regelmäßige Kontrolle und das Wechseln der Windeln oder den ersten Töpfchen- oder Toilettengängen. Bei all diesen Dingen machen die Kinder neue Erfahrungen und lernen ihren Körper kennen.
Auch durch das gleichzeitige Benennen von Körperteilen und genutzten Materialien und der Beschreibung der Abläufe werden die Kinder aktiv am Geschehen beteiligt und lernen neues über sich.

Eigenständiges Waschen der Hände und die ersten Zahnputzversuche ermöglichen neben der Hygiene auch gleich neue Sinneserfahrungen mit Körper und Wasser wie z.B. „Wie fühlt es sich an nass zu sein?“ und „Wie werde ich wieder trocken?“ und fördern zusätzlich das Selbstwertgefühl „Ich kann das schon alleine“.

Ruhephasen

Kinder unter 3 Jahren benötigen natürlich noch regelmäßige Ruhephasen, besonders wenn sie sich in einer Gruppe bewegen und viel zu entdecken und zu erforschen haben. Diese schaffen wir hier einmal durch den Mittagsschlaf zwischen 12.00 und 14.00 Uhr im abgedunkelten Schlafraum, in einem für jedes Kind eigenem Bettchen. Die ganz kleinen natürlich auch bei Bedarf zu anderen Zeiten.

Für das gute Gefühl zum Mittagsschlaf bringt jedes Kind bitte einen eigenen, angemessenen Schlafsack und eine kleine Spieluhr oder ähnliches mit, so hat hier jeder sein ganz privates Schlummerreich mit Ritual.

Wichtig: In der Zeit von 12 bis 14.30 ist bei uns keine Abholzeit möglich, um den Schlafrhytmus der Kinder nicht zu stören.

Zwischendurch entspannen wir bei Bedarf durch Kuschel- und Lesezeiten auf dem Sofa oder in der gemütlichen Kissenecke im Spielzimmer.

Apropros Schnuller

Oft brauchen unsere Jüngsten noch ihren Schnuller und diesen dürfen sie natürlich gerne mitbringen. Aber ich möchte hier versuchen den Schnuller hauptsächlich zur Beruhigung für Ihr Kind in stressigen Situationen, wie z.B. der Eingewöhnungszeit und der Schlafzeit einzusetzen. Ansonsten haben wir unseren „Schnullerparkplatz“, an dem sie für die  Zwischenzeit auf ihren Einsatz warten dürfen. Denn mit Schnuller spricht es sich so schlecht und die ersten Zähnchen und der Kiefer sollen ja auch nicht dauerhaft belastet werden.

Krankheit

Da es in Gruppen von Kindern immer zu Verbreitung von Krankheiten kommen kann, unterliegen beide Seiten natürlich der Meldepflicht. Was bedeutet, dass sowohl Sie als auch ich bei Erkrankung eines der Kinder verpflichtet sind sofort Info darüber zu geben. Sollten meine eigenen Kinder krank werden, so haben Sie in diesem Falle, außer natürlich bei hochansteckenden Krankheiten, die Möglichkeit zu entscheiden, ob Sie Ihr Kind trotzdem in meine Betreuung geben möchten.

Kinder mit ansteckenden Erkrankungen, die über einen kleinen Schnupfen oder Husten hinausgehen, werden von mir nicht betreut. Denn ich trage hier die Verantwortung für mehrere Kinder, unter anderem meine eigenen, aber auch für mich. Wenn ich selber bei Ansteckung ausfalle, fällt auch die komplette Betreuung für die gesamte Gruppe aus, was ich somit weitestgehend verhindern möchte / muss.

Bei Fällen von Fieber, Durchfall oder Erbrechen können die Kinder hier erst wieder betreut werden, wenn sie 24 Stunden OHNE MEDIKAMENTE ohne Symptome sind. Ich nehme mir heraus bei Unsicherheit auch ein ärztliches Attest einzufordern.

Somit sind sie als Eltern auch in der Verantwortung sich ein soziales Netzwerk für Notfall- und Krankheitsfälle zu schaffen. In Betreuungs-Notfällen wenden Sie sich bitte auch an die Fachberatung des Jugendamtes.

Wird Ihr Kind hier vor Ort krank, dann werde ich Sie natürlich umgehend benachrichtigen und bitte um schnellstmögliche Abholung.

Bei Erkrankungen, die nicht die Gruppe anstecken können, kann die Betreuung stattfinden. Auch eine (Folge-) Medikamentengabe durch mich ist, nach schriftlichem Einverständnis der Erziehungsberechtigten, dann möglich. Chronische Erkrankungen wie z.B. Asthma stellen kein Problem dar, da habe ich durch meinen ältesten Sohn viele Jahre Erfahrung. In andere chronische Erkrankungen arbeite ich mich gerne nach ärztlicher Anleitung und Ihrem schriftlichen Einverständnis ein.

Der Vorteil der kleinen Gruppe

Ein entscheidender Vorteil der Kindertagespflege liegt in der überschaubaren Gruppengröße. Das eröffnet mir die Möglichkeit, eine intensive Bindung zu den einzelnen Kindern aufzubauen und sie individuell zu fördern. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Altersmischung, die sowohl kleineren als auch größeren Kindern zugute kommt.

Die Kleinen lernen von den Älteren durch Nachahmung, während die Großen eine Vorbildfunktion einnehmen und erfahren, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Die soziale Kompetenz der Kinder wird gefördert, da sie spielerisch lernen, Rücksicht auf andere zu nehmen und zudem verschiedene Rollen ausfüllen können. Neben einem gesunden Durchsetzungsvermögen lernen die Kinder, Verständnis füreinander aufzubringen.

Und auch meine "schon großen" Söhne bringe ab Mittag sicherlich die eine oder andere tolle Idee für neue Abenteuer mit in die Gruppe.

Bewegung und Kreativität

Besonders dankbar bin ich für unseren Außenbereich, der uns sehr viele Möglichkeiten bietet und einen großen Schwerpunkt in meiner Arbeit hat. Dieser besteht, neben dem Garten, auch aus einer überdachten und umzäunten Terrasse, welche wir auch bei Regen zum „Frischluftausflug“ nutzen können. Sie ist mit Fallschutzmatten ausgelegt und eignet sich somit auch mal flexibel zum Toben. Dazu bietet eine große Tafelwand viel Platz für Kreativität.

Der eigentliche Garten hat eine Größe von ca. 450m22, auf denen wir uns wunderbar austoben und kreativ betätigen können. Der größte Teil besteht aus Rasenfläche, aber auch ein naturbelassener Teil ist vorhanden.

Angeboten werden hier von Frühjahr bis Herbst Dinge wie:

- Rutsche
- Schaukel
- Kleinkinderwippe
- Sand- und Matschanlage mit wechselndem Zubehör für Kreativität, je nach Wetterlage gibt es auch Wasser dazu
- Hängeschaukel mit Zelt zum ausruhen
- Diverse Fahrzeuge wie Bobbycar und Traktor
- Klettermöglichkeiten für klein und größer
- Und immer wieder neue Materialien aus dem Alltag, die die Phantasie der Kinder beim Spiel anregen, wie z.B. kleine Reifen, Rohre, Holz, Bälle, etc. Da sind uns keine Grenzen gesetzt beim experimentieren.

Aber auch im Winter nutzen wir den Platz im Garten natürlich zum Toben im Schnee und vielleicht zum Bau eines Schneemannes.

Des Weiteren bieten unter anderem 3 Apfelbäume Platz für Ideen wie Zelte bauen, Blätter und Äste sammeln und verschiedene Spiele im Schatten, diverse Obststräucher verleiten zum naschen und ein kleines Hochbeet bietet uns die Möglichkeit selber Dinge anzubauen und den Kindern erste Erfolge beim Pflanzen, regelmäßiger Pflege und natürlich besonders der Ernte zu erleben. Bei warmem Wetter wird natürlich auch mit Wasser gematscht, geduscht und geplantscht.

Und wenn uns all diese Möglichkeiten noch zu wenig sind, dann gehen oder fahren wir mit unseren „Quatschmobil“ in den fußläufig nahen großen Park, in dem es riesige Wiesen, einen tollen Kinderspielplatz und auch Lernangebote (Kräutergarten, Insektenhotels etc.) von und für Kinder(n) erbaut gibt.

Alle Spiele und Spielmöglichkeiten werden natürlich immer wieder individuell an die Altersklasse und Vorlieben der Gruppe angepasst.

Die Eingewöhnung als sanfter Start in den neuen Lebensabschnitt

Die Eingewöhnung eines Kindes ist natürlich ein sehr sensibles und grundlegend wichtiges Thema, welches ich nur in enger Kooperation mit Ihnen als Eltern angehen kann. Ich habe mich hier für eine Eingewöhnung in Anlehnung an das „Berliner Modell“ entschieden, welches dem Kind den sanften Übergang ermöglichen soll mich, im Beisein einer Bezugsperson, als weitere Vertrauens- und Bezugsperson kennenzulernen. Es soll lernen sich nach einiger Zeit langsam für immer länger werdende Zeiten vom Elternteil zu trennen und sich gleichzeitig auf mich und die anderen Kinder einzulassen, sich von mir trösten und sicher auffangen zu lassen. Ihr Kind darf ganz in Ruhe lernen sich bei mir sicher zu fühlen während Sie an den ersten Tagen komplett dabei und greifbar sind, sich aber im Hintergrund halten.
Im Folgenden ein beispielhafter Eingewöhnungsablauf:

Grundphase:
Wir beginnen bei täglich einer Stunde (mindestens 3 Tage). Ein Elternteil ist in dieser Zeit dabei und für das Kind als „sicherer Hafen“ greifbar im Hintergrund, während es die Umgebung und die anderen Personen erkundet. Natürlich schenke ich dem Kind eine besondere Aufmerksamkeit, aber es ist wichtig zu akzeptieren, dass das Kind noch sehr viel elterliche Nähe sucht.

Trennungsversuch:
Sind Sie und ich uns nach ein paar Tagen einig, dass Ihr Kind sich sicher und wohl fühlt, starten wir mit einem ersten Trennungsversuch. Sie verabschieden sich nach der Ankunft von Ihrem Kind und verlassen die Räumlichkeiten, bleiben aber in unmittelbarer Nähe, so dass der Trennungsversuch jederzeit abgebrochen werden kann. Lässt sich Ihr Kind von mir trösten und beruhigen, so ist der Versuch geglückt, falls nicht kommen Sie zurück zum Kind. Denn alleine die Reaktion Ihres Kindes entscheidet über weiteres Vorgehen.

Stabilisierungsphase
Nach geglückten ersten Trennungsversuchen werden wir die Zeiten ausdehnen und die Rituale festigen (Kurzes Abschiedsritual). Die Zeiten werden wir individuell entscheiden, aber sie bleiben weiterhin in Rufnähe um bei Bedarf von mir zurück gerufen zu werden. Ihr Kind soll lernen, dass Sie immer wiederkommen und dass ich in der Zwischenzeit der Ansprechpartner für alle Bedürfnisse bin.

Schlussphase
Sobald Ihr Kind signalisiert dass die Stabilisierung eingetreten ist, verabschieden sich die Eltern und dürfen auch bald wieder dem Arbeitsleben oder anderen Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Die gesamte Eingewöhnungszeit richten wir natürlich individuell nach Ihrem Kind und der Zeit aus die es benötigt. Diese Zeit kann sich recht kurz halten, aber auch mal über ein paar Wochen ausdehnen (zwischen 2 und 4 Wochen, manchmal aber auch länger).
Eine Eingewöhnung ohne Druck verlangt natürlich auch von Ihnen eine gewisse zeitliche Flexibilität in der ersten Zeit, da wir ansonsten dem Kind bei zu schneller / erzwungener Eingewöhnung sein Sicherheitsgefühl nehmen und es eventuell überfordern.

Bei der Verabschiedung sind von Anfang an kurze, feste Rituale sehr wichtig, später pusten oder schubsen die Kinder die Eltern gerne raus.

Aber seien Sie sicher, ihr Kind schafft das, auch wenn anfangs mal die eine oder andere Träne kullert!

Der Beitrag der Eltern in der täglichen Zusammenarbeit

Regelmäßiger Austausch mit Ihnen als Eltern gehört auch grundlegend, moralisch und gesetzlich, vorgeschrieben mit zu meiner Arbeit, hierzu lade ich Sie mindestens einmal jährlich schriftlich zu einem Entwicklungsgespräch ein.
Für Ihren übersichtlichen und guten Einblick erstelle ich (nach schriftlichem Einverständnis) dazu für jedes Kind eine individuelle Entwicklungsschnecke, die alle Entwicklungsstufen einfach und gut ersichtlich macht.
Dazu beobachte ich die Kinder in meiner täglichen Arbeit mit ihnen und dokumentiere regelmäßig die kleinen und großen Fortschritte.

Aber auch ein kleiner Austausch über aktuelle Dinge des Tages ist natürlich während des Abholens kurz möglich und wichtig (Tür-und-Angel-Gespräch). Für ausführliche Gespräche sollten wir uns aber immer geplant etwas Zeit und Ruhe nehmen.

Am Ende der Betreuungszeit bei mir erhält dann jedes Kind eine Mappe, in dem sich sowohl Entwicklungsbögen als auch gesammelte Werke der Kinder befinden, also eine Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit.

Eine Vertrauensbasis ist natürlich das A und O in meiner Betreuung. Natürlich unterliegen ich als auch die Eltern der Schweigepflicht / dem Datenschutz über alle Angelegenheiten, die den persönlichen Lebensbereich des jeweils anderen betreffen. Auch nach Beendigung eines Vertragsverhältnisses. Informationen über bei mir betreute Kinder werden von mir ausschließlich nach schriftlichem Einverständnis festgehalten (z.B. Entwicklungsdokumentation, Fotos) und bei Bedarf weitergegeben / veröffentlicht. Genaueres ist dem jeweiligen Betreuungsvertrag zu entnehmen. Die Erziehungsberechtigten haben natürlich jederzeit das Recht ein Einverständnis zurückzunehmen.

Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Muster und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie Händewaschen, Zähneputzen und natürlich der Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.

Die aktive Einbindung Ihres Kindes in die Tagesgestaltung sorgt dafür, dass Ausflüge in die Natur oder auf den Spielplatz in der Gruppe für große Vorfreude sorgen. Dabei fließen die Jahreszeiten und die verschiedenen Witterungen selbstverständlich in die Planungen ein. Denn durch sie ergeben sich immer neue Entdeckungs- und Lernschwerpunkte, was Ihrem Kind vielfältige Eindrücke und Erfahrungen bietet.

Um den Kindern diese Strukturen auch anbieten zu können ist es natürlich auch für sie als Eltern wichtig sich an feste Bring- und Abholzeiten zu halten, damit der Gruppenablauf nicht regelmäßig gestört wird. Diese Zeiten und einen ungefähren Tagesablauf finden sie unter "Unsere kleine Gruppe".

Fachlicher Austausch und Weiterbildung

Da mir auch der regelmäßige fachliche Austausch sehr wichtig ist, stehe ich in engem Kontakt mit anderen Tagespflegepersonen im Ort, gerne treffen wir uns am Vormittag mit den Kindern im Park oder hier in unserem Garten. Aber auch regelmäßige Fachtreffen finden zum Austausch statt.

Hinzu kommt natürlich aber auch der regelmäßige Kontakt mit der Fachberatung des Jugendamtes Grefrath / Viersen, die mir, und auch Ihnen, jederzeit bei Fragen zur Verfügung steht.

Auch regelmäßige Weiterbildung gehört nicht nur zu meinen gesetzlichen Pflichten, sondern ist auch mir persönlich sehr wichtig, um mich für Ihre Kinder weiterzuentwickeln. Deshalb nehme ich jährlich regelmäßig an verschiedensten Seminaren rund um das Thema „Kindertagespflege“ teil.